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Kanton Luzern
Bis Ende März 2019 lief die Vernehmlassungsfrist für die Revision des Gesundheitsgesetzes. Der TCM Fachverband Schweiz hat eine eigene Vernehmlassungsantwort eingereicht. Wir befürworten eine geplante Besitzstandswahrung für jene TherapeutInnen, die bereits im Besitz einer kantonalen Bewilligung sind. Zusätzlich verlangen wir aber eine Lösung für jene TherapeutInnen, die aktuell ohne Bewilligung arbeiten dürfen. Tuina-Spezialisten wären nach dem vorgelegten Entwurf gezwungen, die HFP abzulegen, um weiterhin als Tuina-Therapeuten arbeiten zu dürfen, was wir nicht akzeptieren können. Wir haben einen konkreten Vorschlag eingereicht und hoffen, dass er ins Gesetz aufgenommen wird.

Kanton Tessin
Ein Schreiben der Gesundheitsdirektion sorgte für Verwirrung und erweckte den Eindruck, dass alle Therapeutinnen und Therapeuten gezwungen werden, die Höhere Fachprüfung zu absolvieren. Dem ist aber nicht so. Wer vor dem 11. Dezember 2017 über eine Zulassung für die freie Ausübung der Tätigkeit als Komplementärtherapeut verfügte und eine Bewilligung für die Ausübung der Akupunktur hatte (“nulla osta”), darf weiterhin zu den selben Bedingungen praktizieren. Alle anderen Therapeutinnen und Therapeuten müssen den Abschluss als Naturheilpraktiker mit eidg. Diplom vorweisen, um eine Bewilligung zu erhalten. Nicht gelöst ist die Arbeit unter Mentorat (M7). Gemäss Gesundheitsdirektion kann die Mentoratszeit nicht in selbständiger Tätigkeit in der eigenen Praxis absolviert werden, sondern nur im Angestelltenverhältnis bei einem Naturheilpraktiker mit eidg. Diplom.

Kanton Aargau
Im Kanton Aargau ist die OdA AM einen Schritt weiter. Der Kanton ist offenbar bereit, über eine Verlängerung der Frist für die Erlangung des eidgenössischen Diploms nachzudenken.